Eigentlich bin ich kein Freund von Karottensuppe. Die schmeckt immer sehr gesund und auch ein wenig langweilig. Aber diese hier ist perfekt für den Winter… und Suppe geht halt wirklich immer. Karotten stecken nämlich voller Carotinoide, die als Antioxidantien in unserem Körper frei Radikale bekämpfen.
Außerdem werden sie teilweise im Körper zu Vitamin A umgebaut. Hier spielt das Kochen eine große Rolle.
Möhren besitzen Oligogalakturonide. Diese verringern das Anheften von Keimen an der Darmwand.
Ingwer, Chili, Zitronengras und Kokosmilch machen diese Suppe ein wenig asiatisch und man wärmt von innen durch. Das Richtige, um nach dem Sonntags-Winterspaziergang wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.
- 700 g Möhren – grob in ca. 1 cm Stücke schneiden
- 1 Zwiebel – in grobe Stücke geschnitten
- 2 EL Rapsöl
- 20 g Ingwer – frisch, fein gerieben
- 1 Stängel Zitronengras
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 1 EL mildes Curry
- Salz & (Cayenne)Pfeffer, Ahornsirup
- Saft einer Limette
- 1 Dose Kokosmilch oder ersatzweise 4-5-EL Sahne
- Frühlingszwiebeln zum Dekorieren
- Sesam, Kürbiskerne & Leinsamen geröstet zum Darüberstreuen
Die Zwiebeln halbieren und in etwas Rapsöl langsam anschwitzen, bis sie eine schöne braune Farbe bekommen. Anschließend die Möhren hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, dann Ingwer und Zitronengras dazugeben und alles sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Das Zitronengras anschließend herausnehmen und die Suppe fein pürieren. Kokosmilch und Currypaste einrühren und alles erneut kurz erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Ahornsirup und Limettensaft abschmecken, bis Geschmack und Schärfe gut ausbalanciert sind.
Zum Servieren die Suppe mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und einer Mischung aus Saaten bestreuen.
